Bangkok

Bangkok – oder auch Krung Thep Maha Nakhon…

Bangkok ist eine Stadt der Superlative. Du findest Alt und Neu dicht nebeneinander und kannst einen ganzen Urlaub nur in dieser Metropole verbringen. Der vollständige Name Bangkoks lautet Krung Thep… (Wikipedia-Artikel) und ist damit der längste Name einer Hauptstadt weltweit.

Wenn du Bangkok besuchst, solltest du mindestens eine Woche bleiben.

Internationaler Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok

Internationaler Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok

Vielfach bekommen Besucher, die das erste Mal in Bangkok sind, nach 3 – 4 einen Fluchtreflex, der jedoch fast immer nach 6 – 7 Tagen in eine nachhaltige Faszination, ja fast schon Liebe zu dieser Stadt umschlägt.

Bangkok hat sehr viel zu bieten:

  • vielfältige Tempelanlagen
  • wunderschöne Gärten
  • moderne Hotels
  • individuelle Stadtviertel wie Chinatown
  • riesige Einkaufszentren
  • ein ausgeklügeltes Nahverkehrssystem
  • preiswerte Taxis
  • hilfsbereite Bewohner
  • preiswertes und leckeres Essen
  • geniale Fotomotive
  • …und so viel mehr…

    Expressways kreuzen nahe des Baiyoke Sky Towers

    Expressways kreuzen nahe des Baiyoke Sky Towers

Ich werde Bangkok hier in aller Ausführlichkeit beschreiben und dirhelfen, dich zurechtzufinden, das Transportsystem des öffentlichen Nahverkehres zu verstehen, Sehenswürdigkeiten einzuschätzen und Bangkok als Stadt schlichtweg zu verstehen.

Auf Wunsch kann ich dir einen Führer vermitteln, der dir zur Seite steht und dir somit die letzten Unsicherheiten nimmt, dich auf diese wunderschöne Stadt einzulassen.

 

Nahverkehr in Bangkok

Es ist ganz einfach, sich in Bangkok fortzubewegen. Das zuverlässigste Mittle sind die BTS, die U-Bahn ‚MRT‘ und der Airport-Rail-Link.

 

Airport-Rail-Link

Sobald du am Internationalen Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok angekommen bist, stellt sich die Frage, wie du zu deinem Hotel kommst. Du kannst es dir einfach machen und ein Taxi nehmen. Ein Taxi kostet etwa 400 Baht vom Flughafen in den inneren Stadtbereich rund um den Hauptbahnhof und die Fahrt kann je nach Tageszeit quälend lang dauern, weil Bangkok in diesen Bereichen unter einem Dauerstau leidet.

Glücklicherweise wurde inzwischen der Airport-Rail-Link fertiggestellt, der vom Flughafen direkt zur City führt. Der Airport-Rail-Link kostet derzeit pro Person 45 Baht und bringt dich in etwa 30 Minuten vom Flughafen zur BTS-Station Phaya Thai. Dort kannst du aussteigen und direkt die BTS der Sukhumvit-Linie für deine weitere Fahrt nutzen.

 

BTS

Die BTS ist eines der zuverlässigsten und preiswertesten Massentransportmittel in Bangkok. Die Abkürzung BTS steht für „Bangkok Mass Transport System“. Die derzzeitig betriebenen Linien bringen dich in den Norden, den Osten und den Westen Bangkoks; weitere Linien werden derzeit gebaut und auch die existierenden Linien werden ständig erweitert. Die Nutzung der BTS ist recht einfach. An einem Automaten, den es in jeder Station gibt, kauftst du dir ein Ticket. Wie das funktioniert wird sehr gut in englisch erklärt und wen du erst einmal ein Ticket gekauft hast, ist es ein Kinderspiel. Mit diesem Ticket gehst du durch eine Barriere, die durch Auflegen oder Einführen des Tickets freigegeben wird. An deiner Zielstation gehst du erneut durch eine Auslassschranke und dein Ticket wird einbehalten, wenn du die Schranke passierst. Neben den Einmaltickets gibt es auch eine „Rabbitkarte“. Das ist eine Karte, auf die wie bei einem Abo mehrere Fahrten gebucht werden, die vom Preis her deutlich günstiger sind. Diese Karte kaufst du an einem Schalter, der sich an jeder Station  befindet und schon kannst problemlos durch Auflegen des Tickets auf einen elektronischen Leser die Schranken beim Einlass und beim Auslass passieren. Wenn du 3 oder 4 Tage in Bangkok bist, empfehle ich dir diese Rabbit-Card.

 

U-Bahn ‚MRT‘

Es gibt auch eine U-Bahn, die derzeit ebenfalls sehr nachhaltig ausgebaut wird. Sie wird als ‚MRT‘ bezeichnet und folgt in der Benutzung den gleichen Regeln wie die BTS.

 

Taxi

Mit dem Taxi zu fahren ist in Bangkok eine preiswerte Sache und Taxis gibt es immer und überall. Allerdings sind manche Taxifahrer recht pfiffig und versuchen manche ausländischen Besucher ein wenig zu übervorteilen. Selbst wenn sie das Taximeter einschalten, das die Kosten fair erfassen soll, gibt es mögliche ‚Probleme, die du kennen solltest. Ich habe diesem Thema eine eigene Seite gewidmet.

 

Busse

Du siehst sie überall – sehr oft mit geöffneten Fenstern, hinter denen die Fahrgäste sitzen. Thailands Busse, die aus einem früheren Leben zu sein scheinen. Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, mit diesen Bussen zu fahren, denn die Türen öffnen sich bereits, bevor der Bus steht und schließen sich erst, nachdem der Fahrer sich schon wieder in den fließenden Verkehr eingereiht hat. Die Preise fangen bei 6,5 Baht für einen einfachen Bus an und reichen bis 13 Baht für einen klimatisierten Bus. Gelegentlich fahren auch Busse mit einem blauen Schild an der Frontscheibe – diese Busse sind für mittellose Thais gedacht und sind kostenlos; allerdings bin ich mit ihnen auch schon gefahren. Kassiert wird an Bord; es gibt an Bord dieser Busse Personal, das dir eine einmal gültige Fahrkarte verkauft. Du kannst mit Bus so weit fahren, wie du möchtest; wenn du jedoch umsteigst ist es erforderlich, eine neue Fahrkarte zu lösen.

 

Boote auf dem Fluss Chao Phraya

Auf dem Chao Phraya, dem großen Fluss durch Bangkok fahren in regelmäßigen Abständen öffentliche Boote; gewissermaßen Busse auf dem Wasser. Die Fahrpreise sind mit wenigen Baht vergleichsweise gering; rechne mit 15 – 20 Baht pro Fahrt. Lediglich das Touristenboot ist mit 50 Baht vergleichsweise teuer. Das Touristenboot führt an seinem Heck eine gut erkennbare blaue Flagge während die allgemeinen Linienboote eine gelbe, orangene oder grüne Flagge führen. Bezahlen kannst du an Bord oder aber an Verkaufstischen an den größeren Stationen.

Wenn du nur den Fluss überqueren möchtest, gibt es an vielen Stationen auch kleine Barken,mit denen du für 2 oder 3 Baht auf die andere Seite fahren kannst. Das ist insbesondere wichtig, um z.B. vom Wat Po zum Wat Arun zu kommen.

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