Oberstdorf 2

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Den ersten Teil meiner Reise nach Oberstdorf findest du hier

♦  18. Mai 2018 – Breitach-Klamm

♦  19. Mai 2018 – Eichhörnchenwald und Fischen

♦  20. Mai 2018 – Söllereckbahn

♦  21. Mai 2018 – Rundwanderung

♦  22. Mai 2018 – Alpsee-Coaster

♦  23: Mai 2018 – Schöllanger Burgkirche

18. Mai 2018

Irgendjemand hat bei Hornbach oder OBI Eimer gekauft – und zwar alle, die zu haben waren…; in den letzten Tagen hat es geregnet, was immer der Himmel bereitgehalten hat :-/

Heute war der Himmel jedoch klar und die Prognose für die kommenden Tage sollte die Baumärkte in die Pleite treiben… 😉

Ich habe mir heute die Breitach-Klamm ganz in der Nähe von Oberstdorf angeschaut und für euch einige Bilder aufgenommen. Zunächst einmal geht es an das Entrichten des Obolus – 4 Euro werden fällig nachdem die Parkgebühr schon 3 Euro gekostet hat.

Der Einstieg in die Klamm ist recht unspektäkulär – fast wie die Werbung im Kino – nach dem Motto: Wann geht’s denn endlich los…?!

Das sollte dann auch gar nicht so lange auf sich warten lassen – nach Durchschreiten eines kleinen Tunnels öffnete sich das Gelände der Klamm.

Noch nicht besonders schmal, aber durchaus geräuschvoll, so daß man sich kaum mit Wegesgenossen unterhalten konnte – ein Kopfnicken ist in solchen Fällen mehr als ein „Grüß dich…“

Das milchige Schmelzwasser stürmt ungestüm zu Tal; ruht sich jedoch gelegentlich auch in kleinen Kolken aus:

Die Einschnitte der Breitach-Klamm werden immer tiefer und die Wegbereitenden Pioniere, die dieses Gelände für die Besucher erschlossen haben, haben ganze Arbeit geleistet – Danke dafür 🙂

Ein Blick nach ober läßt erkennen, daß dieses Wasser lange, sehr lange Zeit benötigt hat, um sich so tief in den Fels zu graben:

Umgeben vom tosenden Gebirgsbach, tonnenschwerem Gestein und herabtropfender Nässe ist es eine gute Idee, nicht nur gute Wanderstiefel angezogen zu haben.

Manche Felsblöcke scheinen jederzeit in Bewegung geraten zu können:

Eine Treppe signalisiert das Ende der Breitach-Klamm. Du kannst nun umkehren und den gleichen Weg zurückgehen oder aber die Klamm verlassen und die Gengend erkunden. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Wanderwege und Rastmöglichkeiten mit Verpflegung. Wenn du die Breitach-Klamm verläßt kannst du jedoch  mit der Eintrittskarte auch wieder den gleichen Weg zurückgehen, nachdem du dich an deren Ende umgeschaut hast – die Karte ist auch für den Wiedereinstieg  zurück gültig – natürlich nur am gleichen Tag.

Ein Blick für die ‚unbedeutenden‘ Kleinigkeiten am Wegesrande eröffnete mir die Möglichkeit, diese nur wenige Millimeter hohen Minipilze zu fotografieren; leider habe ich mein Makroobjektiv nicht dabei gehabt.

Auch andere Schönheiten waren am Rande zu erblicken:

Zwischen den Wäldern gab das Gelände immer wieder den Blick auf kleine Auen und Gebirgswiesen frei:

Ein Blockhaus zur Aufnahme von Material hat es mir und meiner Kamera ebenfalls angetan:

Endlich am Rastplatz angekommen habe ich nicht nur einen Kaffee und ein Stück Kuchen genossen, sondern auch die grandiose Aussicht an einem wundervollen Platz inmitten der Allgäuer Alpen.

Es war nicht viel los, doch das wird sich wegen der am nächsten Tag beginnenden Ferien wohl sehr bald ändern…

Weiteres Augenmerk auf den Wegesrand und seine Vegetation ließ Pilze in mein Blickfeld treten, die in keine Bratpfanne gepasst hätten:

Ich entschied mich für den Rückweg durch Flora und Fauna  und wurde für diese Entscheidung durchaus belohnt, wenn man sich die Aussicht zu Eigen macht:

Nach mehr als 3 Stunden erreichte ich den Parkplatz und was soll ich sagen…?! Mit erreichen meines Leihwagen fing es an zu regnen – doch die Prognose für die kommenden Tage ist sehr gut und so bin ich dankbar für eine kleine Erfrischung am Ende einer erlebnisreichen Wanderung durch die Breitach-Klamm bei Oberstdorf im Allgäu.

19. Mai 2018 ‚Eichhörnchenwald und Fischen

Die Wettervorhersage für den heutigen Tag war wieder eher suboptimal. Für den Nachmittag wurde Regen prognostiziert – also hieß es früh aufstehen und die Zeit bis zum frühen Nachmittag zu nutzen.

<<<<im Nachbarort Fischen wird ein Wald angepriesen, der für seine Eichhörnchen berühmt sein soll. Nicht, daß es besondere Eichhörnchen sein sollen – nein, sie sollen lediglich besonders zutraulich sein und dem Besucher sogar Nüsse aus der Hand nehmen.

Leider waren die Eichhörnchen auf Urlaub oder haben Pfingstvorbereitungen getroffen; jedenfalls war das einzige Tier in den Bäumen gefiedert und bar jeder Ähnlichkeit mit einem Eichhörnchen – Nüsse haben diesen Vogel ebenfalls nicht interesiert:

Dennoch begann ich eine Wanderung entlang des Waldes und anschließend entlang der Iller, die sich hier mehr oder weniger gemächlich in ihrem Flussbett räkelt.

Eindeutige Spuren für das Vorhandensein von Bibern zeigten sich an diesem gefällten Baum:

Wie zu vernehmen war, ist der Biber im Allgäu zu einem Problem geworden – gesehen habe ich jedoch keinen; vielleicht sind sie auch gerade auf Urlaub 😉

Ich folgte weiter dem Flusslauf der Iller:

Ob es sich hier um einen ausländischen Besucher oder einen Analphabeten handelt…?!

Die Iller entsteht durch den Zusammenfluss der Breitach und der Trettach im Norden Oberstdorfs.

Den Wetterbericht immer im Sinn habe ich mich nach ca. 2 km entschlossen, den Rückweg zum Parkplats des Autos parallel über den Wald anzutreten.

Zwischen Fischen und Oberstdorf gibt es einen Waldlehrpfad, auf dem du vieles über den Wald, seine Gegebenheiten, seine Bewohner und seine Bewirtschaftung lernen kannst – hier  nur einige wenige Auszüge:

Ob ein großer Abendsegler in seinem Heim zu finden war ließ sich leider nicht feststellen – es gab keine Klingel und zum Anklopfen war der Kasten zu hoch aufgehängt…

Der weitere Weg gab immer wieder den Blick auf die Schöllanger Burgkirche frei:

Weitere informationspfade öffneten sich abseits des Hauptweges durch den Wald:

Eine Gedenkstele zur Mahnung an die Zeiten der KZ – hier speziell des Konzentrationslagers in Dachau – säumte den Wegesrand:

Diese Gesellen steckten ihre Köpfe aus dem Boden – vermutlich Fruchtkörper eines Schachtelhalmes.

Der Blick wanderte immer wieder gen Himmel und so blieb leider nicht genug Zeit, den ganzen Weg zu dokumentieren:

Ein wunderschönes tränendes Herz säumte noch die letzten Meter auf dem Weg zum Auto und als ich es erreichte begann es auch schon wieder zu regnen. Also habe ich wieder alles richtig gemacht 🙂

Eine sehr schöne Application für Reisende in Deutschland ist  die Gastfreund-App. Mehr über diese App erfährst du über den folgenden QR-Code:

20. Mai 2018 – Söllereckbahn

Entsprechend der Wettervorhersage für den heutigen Tag erwartete ich zumindest bis zum späten Nachmittag trockenes Wetter – lediglich kurze unergiebige Schauer waren zu erwarten. Ich habe mich also entschlossen, das Auto nicht zu nutzen und stattdessen den Aufstieg von 200 Höhenmetern über etwa 3,5 km zur Söllereckbahn zu Fuß zurückzulegen

Das Wetter war auch entsprechend klar und in der Tat waren keine plötzlichen Umschwünge zu erwarten – doch in den Bergen ist alles anders…

Auf dem Weg kam ich durch Zufall an einem Platz vorbei, der als Energiepunkt beschrieben wird und der bei vielen Menschen für wundersame Heilungen gesorgt haben soll. Leider hat es auch auf dem Rückweg nicht gereicht, den Platz auszuprobieren; ich werde es jedoch in den nächsten Tagen nachholen und sodann berichten.

Das folgende Bild zeigt nun nicht doch die Auswirkungen des Energieplatzes; nein – es ist eine zufällige Aufnahme, die ich künftig in mein Repertoire einbauen werde. Diese Art Aufnahme kann man mit jeder Kamera erzielen; auch mit Handys ist es problemlos möglich.

Hier der gleiche Standpunkt ohne Kreiseffekt:

Auch auf  dieser Wanderung gab es Pilze zu sehen, deren Durchmesser durchaus 40 cm erreicht hat; ich habe sie jedoch nicht probiert; wer weiß, ob ich sonst noch diesen Bericht hätte schreiben können…

Wunderschöne Bergwiesen voller Blüten säumen den Weg und duften wunderbar nach Frühling 🙂

Diese Kolben sind kritisch zu betrachten; es handelt sich um den Frucht- und Samenstand des Ackerschachtelhalmes. Wenn ihr solchen in euren Gärten seht, habt ihr ein echtes Problem – ich habe ihn nur fotografiert und ansonsten nicht weiter beachtet.

Dieser Schmetterling hat mir Modell gestanden – vielen Dank. Ich hoffe, die Honorarforderung wird nicht allzu hoch.

Hier kommt bereits das ziel der Wanderung in Sicht; der Bereich der Talstation um die Söllereckbahn.

Noch wenige Schritte weiter vorbei an diesem reizvollen Anwesen…

…und das Ziel kam endlich in erreichbare, unmittelbare Nähe.

350 Meter Höhenunterschied überwindet die Bahn in 11 Minuten; eine beschauliche Fahrt.

Der Ausblick war zwar schön anzusehen, doch die Wolkenbildung gab mir dann doch ein wenig zu denken…

An der Bergstation gab es allerlei zu entdecken; hier z.B. eine Kugelbahn, die sogar einen Wettstreit zuläßt, da die Bahn über lange Strecken zweigeteilt ist und somit herausgefunden werden kann, welche Kugel auf den parallel und identisch verlaufenden Bahnen schneller am Ziel ankommt.

Das Wolkenbild wurde allerdings immer gräulicher und machte Mut zur Heimkehr…

Dennoch habe ich noch einen Teil des Kletterparks an der Bergstation des Söllereck aufgenommen. Dieser eignet sich für kleine Leute genauso wie für Erwachsene – ist allerdings mit um die 25 Euro auch recht teuer.

 

 

Die Bergstation der Söllereckbahn ist Ausgangspunkt für viele Wanderungen; die Wegweiser beweisen es. Auch ich werde wiederkommen und eine dieser Wanderungen in Angriff nehmen – und natürlich berichten.

Als ich mich entschied, den Heimweg anzutreten, war es leider doch schon zu spät. Der Regen hat mich heute erwischt und bis ich zu Hause war, bin ich durchdringend nass geworden. Meine Kemera hat es zum Glück überlebt – es ist auch eine regendichte Pentax KP – aber einige Sorge hatte ich dann doch.

Eine heiße Dusche hat abschließend gut getan und nachdem ich jetzt diesen Bericht abgeschlossen habe, werde ich sicher schnell in einen tiefen Schlaf fallen 😉

 

21. Mai 2018 – Große Rundwanderung

Nachdem sich endlich blauer Himmel eingefunden hat und die Prognose für den Tag nur von gelegentlichen Schauern sprach habe ich für heute eine Rundwanderung in Angriff genommen.

In den Wiesen haben jetzt die Margeriten den Löwenzahn und die Butterblumen abgelöst:

Der erste Anstieg ging Richtung Talstation der Söllereckbahn, nach dem ich zuvor ein wenig der Stillach Gesellschaft geleistet hatte.

Heute habe ich es mir nicht nehmen lassen, den Energieplatz aufzusuchen um dort einige Minuten zu verweilen. Es wird sich zeigen, ob ich in den nächsten Tagen voller Kraft und Tatendrang sein werde… Leider hat man die Erläuterungen und Informationstafeln zu diesem Ort verkommen lassen – offenbar fehlte hier jemandem die Energie, diese Hinweistafeln ordentlich zu pflegen.

NAch ungefähr 20 Minuten Aufenthalt ging es weiter – immer wieder waren am Wegesrand Blumen zu sehen – hier ein Bild der besonders geschützten Trollblume:

Zur Auflockerung der Muskulatur habe ich mir an der Talstation der Söllereckbahn eine Fahrt auf dem dortigen Allgäu-Coaster gegönnt; einer ganzjährig in Betrieb befindlichen Sommerrodelbahn auf Schienen – der Spaßfaktor ist garantiert:

Anschließend ging es jedoch mit der Söllereckbahn hinauf zur Bergstation.

Wenige hundert Meter von dort Richtung Osten gewandert öffnete sich der Blick auf Oberstdorf.

Am Pfingstmontag waren heute zwar einige Wanderer unterwegs, es hielt sich jedoch insgesamt in Grenzen. Trotz der Ferien in verschiedenen Bundesländern war die Wanderung sehr angenehm.

Waldheidelbeeren blühten um im Spätsommer ausgereift zu sein:

Den Namen der folgenden in einem Sumpf wachsenden Blume konnte ich nicht identifizieren – vielleicht könnt ihr mir helfen?

Ein überdimensionaler Specht an einem riesigen Baum gehörte zu einem Lehrpfad nicht nur für Kinder 🙂

Hier dürfte die Blüte des Fettkrautes zu sehen sein…

…und gleich daneben ein Käfer auf einer federleicht erscheinenden Sammlung von Samenkapseln.

Der Blick in die Täler war immer wieder mehr als beeindruckend:

Ein Hotel war unterwegs ebenfalls noch zu bestaunen – hier ein von einer Gruppe Jugendlicher eingerichtetes Insektenhotel:

Doch immer wieder nahm der Blick in die Ferne die Aufmerksamkeit in Anspruch und lud zum Verweilen ein.

In frischem Frühlingsgrün erstrahlten die Laubbäume im Sonnenlicht und waren ein Farbspektakel in Grün für die Augen.

Der Weg wurde nach recht steilem Abstieg nun ein wenig flacher und erholsamer…

…sollte man meinen – und schon ging es in extrem steiler Lage abwärts:

Offenbar hat dieser Nadelbaum einen der letzten Stürme nicht überlebt – es blieb nur noch das einem Walskelett anmutende Gerüst übrig.

Endlich kam der Freibergsee in Sicht. ihr erinnert euch an meinen ersten Ausflug zur Heini-Klopfer-Skiflugschanze, die unmittelbar am Freibergsee errichtet wurde.

Auch heute habe ich die Skiflugschanze, die von Heini Klopfer initiiert und mehrfach erneuert wurde, besucht. Hier der Blick in den Schrägaufzug, der Besucher und auch Schiflieger je nach bedarf in die Spitze des Turmes befördert:

Auch heute beeindruckte die Sicht vom höchsten Punkt der Heini-Klopfer-Schiflugschanze, die sich zu Oberstdorf gehörend rechnet..

Mit diesem Gefährt ging es von der Basis des Schanzenturmes an den Auslauf:

An der Markierung des folgenden Bildes erkennt ihr den aktuellen Schanzenrekord von gut 238 Metern. Da der Auslauf hier bereits recht stark in die Waagerechte übergeht, ist eine stehende Landung der Schiflieger eine echte Herausforderung.

Am Auslauf kannst du parken und die Heini-Klopfer-Schiflugschanze auf eine etwas bequemere Weise erkunden. Sowohl vom Auslauf als auch von der Basis des Schanzenturmes sind Karten für alle Bereiche der Schiflugschanze zu erwerben.

ERneut ein Blick auf die Markierung zum aktuellen Schanzenrekord:

Die Sprungrichter (Flugrichter?) bewerten die Flüge der Schiflieger von diesem erhöht liegenden Anbau:

Mehr über die Heini-Klopfer-Schiflugschanze lest ihr aus einem früheren Bericht hier.

Anschließend ging es aus gründen eindeutiger Geräusche des Magens, der eingeschnappt vor sich hin knurrte, zur nächsten Verpflegungsstation.

…an der ich einen Kaffee, ein Stück Kuchen und eine freundliche Bedienung genoss. Vor lauter Regen, der dort einsetzte habe ich leider versäumt, von all diesem Fotos anzufertigen – lediglich den Regen habe ich eingefangen.

Nachdem sich der Schauer verzogen hatte, zog es auch ich vor, mich zu verziehen – und zwar Richtung Heimat.

Daheim angekommen habe ich alle Viere von mir gestreckt und bin bereits um 21:00 ins Bett gefallen… Die Rundwanderung ging über etwa 12 Kilometer, überwand 800 Höhenmeter und hat für eine bleibend gute Erinnerung gesorgt.

22. Mai 2018 – Alpsee Coaster

Beginnend mit der üblichen Wetterprognose sollte heute Zeit bis zum Nachmittag bleiben – also entschied ich mich für ein wenig Spass im Getriebe zu sorgen: Ich besuchte Deutschlands längste Sommerrodelbahn in der Nähe von Immenstadt im Allgäu. Der Parkplatz verhies bereits nichts Gutes, doch mein Auto fand noch einen Platz zur Rast.

Für um die 11.- Euro erwirbst du ein Ticket, das dich mit einem Sessellift in die Höhe trägt und dabei 350 Höhenmeter überwindet. Anschließend fährst du die etwa 3000 MEter lange Strecke mit dem Alpsee Coaster wieder zu Tal…

Diese Rinder üben wohl eher Meditation und lassen sich von dem ganzen Spektakel um sie herum nicht beeindrucken.

Statt mit dem Sessellift kannst du auch mit den eigenen Beinen nach oben laufen 😉

Wenn du mit dem Alpsee Coaster fahren möchtest sind Rucksäcke leider nicht erlaubt – sie werden mit dem Sessellift zu Tal transportiert – jedoch ohne Gewähr für den Inhalt.

An der Bergstation angekommen kannst du wandern…

…dich oder gemeinsam mit Kindern spielen und austoben…

eine deftige Mahlzeit ordern…

…oder eben die „Allgäuer Schlange“ suchen. Hier habe ich sie gefunden und ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, mich hinten anzustellen – deswegen war ich schließlich hier 🙂

Aus der Sicht eines Kindes:

Aus der Sicht eines Weitwinkelobjektives:

Aus der Sicht des Pessimisten:

Es blitzte und donnerte zwar, doch das Gewitter zeigte sich gnädig und blieb ortstreu und verdarb uns Wartenden nicht den Spass.

Der Blick auf die andere Talseite lässt erahnen, welche Abfahrt mit dem Alpsee Coaster zu erwarten ist:

Die Schlitten werden übrigens mit einem eigenen Lift nach oben zur Abfahrt transportiert, nachdem sie für die Talfahrt genutzt wurden:

Oben angekommen werden sie wieder für die Verwendung zur Talfahrt eingereiht:

30 Minuten Wartezeit waren heute einzuplanen – Zeit für ein Gespräch mit anderen Wartenden.

Sicherheitshinweise dürfen nicht fehlen…

Und irgendwann ist auch die längste Wartezeit vorüber… 🙂

Dieser ausnehmend freundliche Herr nahm sich für jedermann Zeit und gab fundierte Hinweise zur Nutzung des Schlittens. Bei mir war er so freundlich, eine etwas längere Zeit bis zur Freigabe des Schlittens verstreichen zu lassen – so hatte ich  niemanden direkt vor mir und dadurch die Gelegenheit, recht schwungvoll und zügig zu Tal zu preschen.

Noch ein Blick auf weitere Schlitten…

…die Wartenden nach mir…

…und es konnte losgehen 🙂

Irgendwann – nach etwa 5 Minuten – war es mir dann doch gelungen, die vor mir befindlichen Fahrer einzuholen; noch einmal herzlichen Dank an den Herrn an der Abfahrt für eine bis hierhin störungsfreie Abfahrt durch die eingeräumte Pufferzeit 🙂

Nach etwa 7 Minuten war die Fahrt vorbei und es ging ans Aussteigen.

…und der Schlitten schwebt für einen weiteren Einsatz wieder gen Bergstation.

23. Mai 2018 – Burgkirche Schöllang

Auch heute sollte die Wetterprognose eher durchwachsen sein – als es jedoch mehr und mehr aufklarte, habe ich mich dazu durchgerungen, die von den letzten Exkursionen müden Knochen doch noch vor die Tür zu bewegen. Mein Ziel war die Burgkirche in Schöllang, die auf einer recht ausgeprägten Anhöhe in der unmittelbaren Nähe von Fischen liegt. Wenn du meinen Bericht über den Eichhörnchenwald gelesen hat, hast du diese Kirche bereits aus der Talsicht kennen gelernt. Von dem die Kirche umgebenden Gelände beeindruckte zunächst die Sicht auf das nahe gelegene Fischen:

Als nächstes habe ich mir einige Gräber angeschaut. die vereinzelt hinter dem Kirchengebäude lagen:

Anschließend ging es in das Kirchengebäude der Schöllanger Burgkirche:

Wenn du hier genau hinschaust findest du ein höchst interessantes Kuriosum:

Ich habe es hier noch einmal vergrößert:

Leider fiel mir der aus 4 Buchstaben bestehende Schriftzug auch erst beim Einspielen dieses Berichtes ein; ansonsten hätte ich das Bild direkt mit der Kamera entsprechend aufgenommen. Es handelt sich um die 4 hebräischen Buchstaben JHWH, die für den Namen des Gottes aus dem alten Testament stehen – ausgeschrieben auch Jahwe oder Jehova.

Wie sinnfrei Kriege sind, erkennt der Betrachter an der folgenden Gedenktafel:

Nach der Besichtigung des Innenbereiches der Kirche fiel der Blick erneut auf Fischen – es ist einfach beeindruckend, wie sich die Landschaft unterhalb der Kirche ausbreitet:

Der Hauptfriedhof vor der Kirche war mein nächstes Ziel – hier einige Impressionen:

Manches mal werde ich sehr still und nachdenklich, wenn ich die Geburts- und Sterbedaten sehe…

Das Wehrmachtskreuz vor dem Sterbedatum des Alois sagt genug; ich brauche es nicht kommentieren…

Was sind wir Menschen wohl angesichts der Berge, die Jahrmillionen überdauern und erhabene Zeugen der Zeitgeschichte sind?

Und hier endlich die Schöllanger Burgkirche in ihrer ganzen Schönheit:

Danke, daß ihr bis hierhin  mitgelesen habt – zum Schluß habe ich noch die obligatorischen Extras…:

Eine Schnecke – ist doch klar zu erkennen – oder…?!

Noch war das Wetter richtig schön…

…eben – genau… NOCH!

Frisch zu Hause angekommen ging ein heftiges Gewitter über Oberstdorf nieder.

Ob es zum Wochenende wirklich um die 30 Grad warm wird, wie es derzeit prognostiziert wird? Ich lasse mich überraschen 😉

Hier geht es zum dritten Teil meiner Oberstdorf – Reise

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