Oberstdorf 3

von | 0 Kommentare

Den ersten Teil meiner Reise nach Oberstdorf findest du hier

Den zweiten Teil meiner Reise nach Oberstdorf findest du hier

♦  25. Mai 2018 – Kempten

♦  26. Mai 2018 – Christlessee

♦  28. Mai 2018 – Lindau

♦  30. Mai 2018 – Kleinwalsertal

♦  31. Mai 2018 – Nebelhorn

♦  01. Juni 2018 – GE(h)ZEITEN 2.0

♦  02. Juni 2018 – Rückreise

25. Mai 2018 – Kempten

Da ich heute ohnehin in Sachen Leihwagen bei AVIS in Kempten zu tun hatte habe ich die Gelegenheit genutzt, mir Kempten ein wenig genauer anzuschauen. Ich kann dabei vorwegnehmen, daß diese Ortschaft einen Besuch eher nicht lohnt. Geparkt habe ich 800 Meter von der Altstadt entfernt auf einem kostenfreien Parkplatz – nach wenigen Minuten Fußweg konnte ich eine Brücke über die Iller nutzen und war bereits in der Kemptener Fußgängerzone.

Die Freitreppe als Verbindungsglied zwischen der Rathausstraße und der Fischerstraße aus Sicht der Fischerstraße:

Die Fußgängerzone könnte sich so in jeder anderen (Klein-)Stadt Deutschlands befinden. Die allbekannten Ketten der unterschiedlichsten Anbieter reihen sich Stück für Stück in den Fußgängerbereich ein. Für Individualität ist hier wenig Raum.

Die genannte Freitreppe in Kempten aus Sicht der Rathausstraße:

Cafe`s und Restaurants hatten (noch) wenig zu tun; dies an einem Freitag am frühen Nachmittag.

Das Kemptener Rathaus mit Vorplatz:

Das vielleicht beeindruckendste an diesem Tag war dieser Stolperstein…

…vor dem dazugehörigen Haus:

Damit habe ich mich auch schon von Kempten verabschiedet und den kurzen Weg nach Oberstdorf eingeschlagen…

26. Mai 2018 – Christlessee

Bei weiterhin stabiler Hochdrucklage war heute die Zeit für einen weiteren Ausflug gekommen – es ging zum 6,5 km entfernten Christlessee. Nun ja, ein See halt – sicher aber was für einer 😉

Die Margeriten blühten jedenfalls mit der Sonne um die Wette…:

Die folgende Gerätehütte hatte wohl auch bereits bessere Tage gesehen; wenngleich… vielleicht handelt es sich auch um den schiefen Turm von Oberstdorf 🙂

Der Komplex um das Nebelhorn entsprach heute ganz und gar seinem Namen: Neblig…

Hingegen war die Stillach heute schon klar ums Flussbett…

Wer den Film „Die Brücke am Fluss“ kennt, erlebt hier vielleicht sein Deja`vu

Das schöne Wetter läßt die Landwirte aktiv sein; im Hintergrund Oberstdorf von Norden betrachtet.

Der Ausblick auf die Bergwelt ist auch nach 3 Wochen noch immer ein Foto wert:

Dieser Sitzbank entspricht eher einem Schildbürgerstreich – vor einigen Jahren mag die Aussicht ja noch romantisch gewesen sein; nunmehr ist diese Sitzgelegenheit wohl eher für junge Paare geeignet, die Abgeschiedenheit suchen 😉

Ohne große Steigungen ging es durch das noch immer frische Frühlingsgrün Richtung Christlessee…

…der zwar eher klein ist, jedoch durch seine Farbgebung und kristallklare Wasserstruktur beeindruckt.

Dieser im folgenden Bild mittig liegende Baumstamm befindet sich dort bereits seit über 100 Jahren, wie Vergleiche mit entsprechenden Fotografien bezeugen:

Das kristallklare Wasser des Sees hat Trinkwasserqualität – das habe ich jedoch nicht ausprobiert. Die Temperatur soll zu jeder Jahreszeit bei 4 – 6 Grad Celsius liegen.

Nachdem ich den See umrundet habe rastete ich an diesem Cafe und genoss einen Eiskaffee und ein sehr leckeres Stück Kuchen.

Bei ebenfalls kristallklarer Sicht ging es anschließend wieder retour. Insgesamt hat der Ausflug 13 Kilometer Strecke erfordert und etwa 150 Höhenmeter.

Da der Rückweg über eine stellenweise parallele Wegführung lief konnte ich dieses Sumpfgebiet für euch dokumentieren:

Mein Rat an das Ordnungsamt des „Markt Oberstdorf“: Es halten sich sehr viele Touristen und auch Ansässige nicht an diese Verkehrsbeschränkungen: Weder das Durchfahrtverbot wird ernst genommen noch die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h. Da hier Wanderer auch mit Kindern unterwegs sind wäre es sinnvoll und erforderlich, die Einhaltung dieser Anordnungen zu überwachen – anderenfalls könnte man die Schilder kurzerhand entfernen.

Auch ab der Brücke am Fluss nutzte ich einen parallelen Weg…

…der beschaulicher war als die Strecke des Hinweges.

Ein Blick auf die Stillach…

…die über etliche Staustufen zur Sauerstoffanreicherung verfügt…

…rundete den heutigen Wandertag ab.

Wie ihr jetzt schon seht, gibt es in und um Oberstdorf sehr viele Sehenswürdigkeiten, Aktivitätsposten und Wandermöglichkeiten. Da mir noch eine knappe Woche verbleibt, könnt ihr auch jedoch noch auf weitere Berichte freuen 🙂

28. Mai 2018 – Lindau

Über die Deutsche Alpenstraße ging es heute zum Bodensee – genauer gesagt nach Lindau; dem Lindau, das als Insel im Bodensee eingebettet liegt.

Schon die Fahrt nach Lindau war von imposanten Ausblicken geprägt:

Die Insel Lindau ist mit 2 Brücken mit dem Festland verbunden; eine Brücke dient dem Zugverkehr während die andere dem Autoverkehr dient; über beide Brücken können auch Fußgänger Lindau erreichen. Hier ein Blick auf die Autobrücke:

Mein Weg führte zunächst über die Eisenbahnbrücke in den östlich gelegenen Teil Lindaus; ein entspannter Spaziergang von  nur wenigen Minuten  war zu ‚bewältigen’…

…und schon war ich inmitten kleiner Gassen und Wege gefangen 🙂

Diese Turmspitze gehört dem ehemaligen Gefängnis auf Lindau – heute als Diebesturm bekannt.

Die Peterskirche dient heute als Gedenkstätte zur Wahrung der Erinnerung im ersten und zweiten Weltkrieg gefallener Soldaten:

Noch ein Blick auf den bereits angesprochenen Diebesturm:

Die Eisdielen sollten an diesem Montag ein gutes Geschäft machen; es gibt allerdings auch reichlich Angebote in dieser Hinsicht.

Die Einblicke in die Inselstadt Lindau waren vielfältig; ein Besuch lohnt sich bei gutem Wetter auf jeden Fall, wenn du gerade in der Nähe sein solltest.

Im Alten Rathaus auf der Insel Lindau wird auch heute noch gelegentlich für Empfänge und Sitzungen genutzt:

Da ich ein wenig Hunger verspürte habe ich die Gelegenheit eines Mittagstisches im Thai House auf der Südseite des Alten Rathauses genutzt; 5 Minuten bevor die Küche um 14:30 den Dienst einstellte konnte ich meine Bestellung noch aufgeben 🙂

Im Bereich des Hafens der Insel Lindau sammeln sich preisige Hotels, die hier bereits ein wenig an die mediterranen Bauten Italiens erinnern

Ein Blick gen Himmel machte nachdenklich; eine Stunde später gab es auch eine Warnung vor heftigen Gewittern im Gebiet um Lindau.

Ich entschloss mich jedoch dazu, einer Rundfahrt von einer Stunde Dauer auf dem Bodensee beizuwohnen.

Es strömten zwar sehr viele Passagiere von Bord; die Nachfrage auf meiner Rundtour war jedoch eher verhalten – so konnte ich ohne Probleme einen Platz im offenen Decksbereich belegen:

Die Ausfahrt aus dem Hafen gab endlich Gelegenheit, den bayerischen Löwen zu fotografieren, der eindrucksvoll die Hafeneinfahrt bewacht.

Die Fahrt ging gen Westen…

und ließ erkennen, daß die Atmosphäre heute erneut recht labil war; die Gewittertendenz somit sehr ausgeprägt:

Ein Fahrgast war so freundlich…:

Es stellten sich während der Rundfahrt tatsächlich heftige Gewitter ein, die jedoch nach norden abzogen – ich hatte somit Glück und konnte nicht nur die Rundfahrt genießen, sondern auch die sich anschließende Zeit.

Dieser Cumulonimbus beeindruckte bei der Ankunft im Hafen…

…doch er verzog sich auch recht schnell; ich brauchte also nicht nach einem Fachgeschäft für Regenschirme Ausschau halten.

Nach Verlassen des Schiffes hatte die Temperatur tatsächlich die Marke von 30° Celsius überschritten:

Ein ‚Blick auf den Leuchtturm der Inselstadt Lindau, den ich mir ebenfalls angeschaut habe – der Eintritt ist zu verschmerzen und die Aussicht von seiner Spitze nach Erklimmen der inneren 139 Stufen reicht weit über Lindau hinaus.

An einem Besuch des Marionettentheaters hätte ich auch noch Interesse gehabt; er bleibt jedoch einem zukünftigen Besuch vorenthalten.

Wenn du möchtest, kannst du jedoch bereits online Karten erwerben:

Durch besinnliche Gassen und Strässchen ging es zur Autobrücke, die Lindau mit dem Festland verbindet…

…vorbei an diesem montags leider geschlossenen Restaurant…

…zu einem Kreisverkehr, der in unmittelbarer Nähe des Casinos liegt und in seinem Zentrum mit Klatschmohn in wunderschönen Faren bepflanzt war:

Auf dem Weg über die Autobrücke offenbarte sich die Sicht auf die Eisenbahnbrücke in silbrigem Licht der sich langsam neigenden Sonne:

Insgesamt habe ich etwa 7 Stunden in Lindau verbracht und ich kann die Insel jedem Besucher empfehlen. Die Anreise lohnt sich und vielleicht kannst du sogar eine Übernachtung einplanen, um in einem der vielen Restaurants ein Dinner zu genießen und den Flair der Insel auch nach Einbruch der Dunkelheit zu genießen…

Zu Hause angekommen überraschte mich dieses Hühnerei…

…und der Vollmond; leider habe ich den Mondaufgang zu spät registriert, um den Mond direkt über dem Bergkamm zu fotografieren, aber ich werde nicht das letzte Mal in Oberstdorf und auch nicht in Lindau gewesen sein.

Und mit einem Bild des Vollmondes sage ich Gute Nacht…

30. Mai 2018 – Kleinwalsertal

Bei unveränderter Großwetterlage ignorierte ich heute erneut die Warnungen vor Gewittern am Nachmittag und habe mir die Freude gegönnt, eine Wanderung in das nahe gelegene Kleinwalsertal zu unternehmen.

Die Wiesen verändern weiterhin mit jeder Woche ihr Gesicht und ihre Flora – so man sie denn lässt und nicht abmäht…

Mit der schon bekannten Söllereckbahn ging es hinaus, um ca. 350 Höhenmeter zu sparen – das hat sich im Verlauf des Tages  noch als sehr sinnvoll herausgestellt.

An der Bergstation angekommen ging es dieses Mal nach Südwesten in Richtung Riezlern, das im Kleinwalsertal liegt. Das Kleinwalsertal selber gehört zu Österreich, ist verkehrstechnisch jedoch nur durch Deutschland erreichbar.

Wunderschöne Blüten säumten den Wegesrand und füllten die SD – Karte mehr und mehr; es fällt mir an jedem Abend schwer, die Fotografien auszuwählen, die meine Tour veranschaulichen sollen.

Nach kurzer Wanderung war auch schon die Grenze zu Österreich erreicht; meinen Pass hatte ich unglücklicherweise in der Ferienwohnung vergessen, aber die Grenzbeamten machten wohl gerade Pause 🙂

Auch in Österreich gibt es Andachtsstätten wie dieses Kreuz mit Rastmöglichkeit.

Der Weg schlängelte und windete sich und verlief derzeit fast höhengleich mit leichter Tendenz Talwärts.

Wo früher ein mächtiger Baum stand erinnert heute nur noch ein verwitternder Wurzelstock an ihn – doch sein Nachfolger wäxhst ebenfalls bereits in die Höhe:

Das nachfolgende Bild ist der Beweis: Schwarze Schafe gibt es nicht  nur bei den Schafen…

Die jungen Kälber waren gelegentlich neugierig – dieses hat sogar bereitwillig Modell gestanden…

…während die Alttiere es vorzogen, die Sonne zu genießen.

In Österreich gibt es sogar Riesenrinder; offensichtlich eine zur Gattung der Rübezahl-Rinder gehörende Züchtung…

Der Baumbestand gab immer wieder den Blick auf den Talgrund frei…

…die Bewölkung zeigte sich frühsommerlich…

…der Weg wandererfreundlich…

…und die Kühe stellenweise durstig.

Ich selber habe es vorgezogen, aus einer eigenen Flasche Wasser zu trinken.

Schon bald kam die Ortschaft Riezlern im Kleinwalsertal in Sicht – das Ziel meiner Wanderung.

Man verzeihe mir eine Fotomontage, doch es bot sich an; seid ihr nicht auch der Meinung…?

Unsere Erde ist einzigartig in ihrer Schönheit; auf uns lastet die Verantwortung für kommende Generationen – da haben Umweltverschmutzung, Krieg und  Ausbeutung keinen Platz.

Der Weg führte nunmehr weiter bergab und Riezlern geriet in Reichweite…

…ein Bach bot Erfrischung von der Tour, die insgesamt 10 Kilometer lang war…

…ein Hangrutsch war zum Glück befestigt…

…und die Zivilisation hatte mich wieder 😉

Die Kirche von Riezlern habe ich nur von außen besucht.

Der Ort selber war ruhig und man spürte noch nichts von dem folgenden Feiertag.

Nach einer Stärkung in Form eines Eiskaffee’s und eines Stückes Gebäck ging es mit dem Bus zurück nach Oberstdorf.

…wo mir diese Kanalabdeckung auffiel; bereits dutzende Male bin ich darüber hinweggelaufen – doch heute fiel sie mir auf.

Auf dem Weg zur Wohnung war es dann soweit: es fielen die ersten Tropfen und nach etwa einer Stunde gingen heftige Gewitter nieder. Es war also sinnvoll, die Zeit der Wanderung mit Hilfe der Söllereckbahn abzukürzen und etwa eine Stunde Weges eingespart zu haben.

Die Füße haben sich dennoch am Abend in Erinnerung gebracht und ein wenig rebelliert – insgesamt fällt mein Fazit zu meiner Reise nach Oberstdorf aber bereits jetzt sehr gut aus. Ich habe keine allergischen Probleme gehabt, Kraft und Energie tanken können, sympathische Menschen kennengelernt und obwohl es am Samstag nach 4 Wochen wieder nach Hause geht, habe ich wie immer kein Heimweh… 🙂

31. Mai 2018 – Nebelhorn

Mein vorletzter Tag in Oberstdorf sollte endlich auch ein Highlight werden – doch hatten die vergangenen Tage und Wochen doch schon viele Erlebnisse und Möglichkeiten der Entdeckung und Erholung aufgezeigt… – nun, heute sollte es auf das Nebelhorn gehen.

Da es ein wirkliches Highlight war, habe ich dieses mal größere Bilder eingespielt.

Die Nebelhornbahn erklimmt den Gipfel des Nebelhorns über 3 einzeln zu befahrende Teilstrecken; du mußt also 2 x umsteigen; doch das ist zumindest heute nicht mit Wartezeiten verbunden gewesen.

Die Talstation entschwindet und gibt den Blick auf Oberstdorf frei.

Gleich zu Beginn der Fahrt wird die Oberstdorfer Skisprungschanze überfahren…

…und es eröffnet sich ein wunderschöner Blick über den Ort.

Nach wenigen Minuten heißt es dann umsteigen; du verläßt die Kabine und steigst wenige Meter entfernt in die nächste Gondel ein…

…die ebenfalls wenig später an der Station Höfatsblick ankommt.

Jetzt sind es im dritten Abschnitt nur noch wenige Meter und du erreichst das Gipfelplateau des Nebelhorns.

Ein Blick zurück auf die Station Höfatsblick…

und gleich nach der Ankunft auf der Bergstation der erste Ausblick in das Oberallgäuer Voralpenland:

Hier ein Blick auf den Nachbarort Fischen:

Aufmerksame Augen entdecken hier die Oberstdorfer Heini-Klopfer-Schiflugschanze und die Bergstation der Söllereckbahn:

Im Hintergrund das Kleinwalsertal, das ich am Vortag bewandert habe:

Und hier ein paar Stimmungsbilder aus 2224 Metern Höhe:

Es gab wieder freundliche Mitmenschen:

Die Bergstation des Nebelhorns macht einen sehr gepflegten und modernen Eindruck; mich haben jedoch eher die Gleitschirmflieger interessiert, da ich diesem Hobby in den 90#er Jahren ebenfalls sehr intensiv nachgegangen bin…

Der Blick durch die Kappe im Gegenlicht offenbart die komplizierte und filigrane Näharbeit eines mehrere Tausend Eure teuren Gleitschirmes.

Dann wünschen wir einmal guten Flug 🙂

Rechts im Bild die Station Höfatsblick – ich habe mir trotz bequemer Halbschuhe erlaubt, diese 250 Meter Höhenunterschied zu Fuß zurückzulegen und mir dabei einige irritierte Blicke zugezogen…

Tauwetter bei um die 23 Grad Celsius läßt die letzten Eisfelder abschmelzen…

…und die Natur erwacht zu ihrer vollen Alpenschönheit:

Manchmal ist der eigene Lebensraum sehr begrenzt, doch trotz allem blüht diese kleine Pflanze in voller Pracht:

Es ist bereits früher Nachmittag und die Nebelhornbahn schaufelt fleißig weitere Besucher in den Gipfelbereich.

Die weitere Talfahrt verlief problemlos; diesen See beabsichtigte ich noch zu umrunden, doch…

erst sollte in diesem sehr nahe gelegenen Gasthaus eine Stärkung erfolgen. Über 8 Euro für eine Currywurst mit Pommes waren dann allerdings doch recht heftig; insbesondere da die Wurst eindeutig übergart war und die Sauce eher eine Sparration…

Ein Blick auf die Wolkenentwicklung ließ mich dann von dem Vorhaben, den See zu umrunden, Abstand nehmen; ich entschied mich für die nächste Kabine gen Oberstdorf; wie sich herausstellen sollte, war diese Entscheidung einmal mehr goldrichtig…

…da mich kurz vor meiner Unterkunft beinah dieses Gewitter eingeholt hätte. Mit viel Glück blieb ich aber wieder trocken und konnte erst einmal ausruhen.

Um noch eine offene Frage zu beantworten: Meine Bleibe ist der Möserhof gewesen. Er liegt etwa 15 Gehminuten außerhalb Oberstdorfs sehr ruhig und erhält von mir eine eindeutige Empfehlung zur Buchung. Ihr erreicht die Gastfamilie über diesen Link.

1. Juni 2018 – GE(h)ZEITEN 2.0

Der letzte Tag ist angebrochen :-‚ Es sollte ein schöner Tag ohne Regen und Gewitter werden. Aus nicht erklärbaren Gründen habe ich mich dazu entschieden, noch einmal den Gehzeitenweg zu beschreiten, den ich schon am 13. Mai besucht habe.

Im Unterschied zu damals konnte ich mir die Zeit nehmen, die ich wollte, da kein Regen zu erwarten war.

Ein weiterer Unterschied bestand in der Auswahl meines Objektives; ich habe ein 8 – 16 mm Ultraweitwinkelobjektiv (kein Fisheye) vor die Kamera geschraubt um zu sehen, wie alltagstauglich ein solches Objektiv ist. Da ich bereits alles mehr oder weniger genau beschrieben habe folgt jetzt eher eine Bildergeschichte – genießt sie… und bei Fragen schreibt diese einfach in die Kommentare 🙂

2. Juni 2018 – Rückreise

Zuerst gab es ein gutes Frühstück – Tomate/Mozzarella. Danach ging es auf eine 2-Stündige Anreise zum Flughafen in München, die von einer 20 Minuten dauernden Vollsperrung der A 96 begleitet war. Ich erreichte den Flughafen jedoch noch früh genug, um freundlicherweise auf auf eine frühere Maschine umgebucht zu werden. Herzlcihen Dank hierfür an eine sehr engagierte Lufthansa-Bodenmitarbeiterin 🙂

Vor dem Boarding wurde ein bevorzugter Passagier zum und in das Flugzeug gebracht.

Anschließend ging es auch für die weiteren Passagiere weiter.

Der Flug in der Business – Class der Lufthansa war sehr angenehm. Leider war der SErvice nur kurz, dafür aber sehr kompetent, freundlich und aufmerksam.

Nachdem München oder besser gesagt MUC unter den Tragflächen verschwand…

…die Wolken ihr stelldichein gaben…

…wurde auch schon ein schmackhafter Lunch serviert…

…und kaum, daß man sich nach dem Essen ein wenig ausruhen konnte ging es in Düsseldorf zum Touch-Down.

Mit den Bilder von dem Gepäckausgabebereich in Düsseldorf…

…und meinem Froschkoffer endet mein Bericht über Oberstdorf.

Ich hoffe, er hat euch gefallen und fürs erste verabschiede ich mich von euch.

Am 15. September geht es dann live weiter mit einem Bericht über die portugiesische Atlantikinsel Madeira, einem Lufthansa Business – Erlebnis über München nach Funchal und viele Erlebnisse auf Madeira selber.

Um immer up to date zu sein abonniere doch einfach meinen Newsletter – Danke 🙂

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Andreas

Ich bin Andreas

Ich bin Andreas und schreibe für euch

Mein Newsletter für dich